Vom Glück und anderen Dingen

Bringt es Unglück, wenn man Glückskekse backen will und sie so richtig daneben gehen? Ich hoffe nicht. Und wenn doch – da zitiere ich doch gleich diesen weisen Spruch, der ein Glückskeksspruch hätte werden können: „Misserfolg ist eine Chance, es beim nächsten Mal besser zu machen!“ Noch besser gefällt mir die hessische Variante: „Bevor isch mich uffreesch, isses mir lieber egal.“ Dabei war die Idee gar nicht so verkehrt: Glückskekse, die ausnahmsweise schmecken, und zwar dank leckerem Schokoladenmürbeteig. Denn mal ehrlich – eigentlich freuen wir uns doch nur über den Spruch, aber nicht über den Keks. Und das sollten wir dringend ändern. Statt den klassischen tortelliniförmigen Keksen habe ich Herzen, Sterne und Knallbonbons geformt und die Sprüche darin versteckt. Nun ja, der Teig war leider nichts, weder geschmacklich noch optisch – ich tue euch also einen großen Gefallen, indem ich das Rezept nicht mit euch teile. Aber falls es euch jetzt im Ofenhandschuh juckt und ihr überhaupt noch Plätzchen sehen könnt, probiert es doch einfach mit dem Mürbeteig eures Vertrauens aus. Als Trost gibt es hier ein schönes Foto von einem Schokoladenmuffin:

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Am liebsten würde ich euch ja jedem so einen wunderbaren Muffin nach Hause schicken – aber stattdessen gibt’s heute eine andere Form des Glücks: und zwar eine Geschichte. Wenn euch schon heiß und kalt wird bei dem Gedanken an Neujahrsvorsätze, ihr 2015 noch nicht loslassen wollt oder es kaum erwarten könnt bis endlich das neue Jahr anfängt, dann ist sie vielleicht genau das Richtige.

„Früher war alles besser.“, sagte Hermann und setzte sich mit dunkler Miene auf die Parkbank.

„In Zukunft wird alles besser.“, sagte seine Frau Beate und setzte sich daneben.

Da fiel ein Apfel vom Baum herab und rollte vor ihre Füße. „Warum denn nicht jetzt?“, sagte der Apfel, der so rot war wie ein Apfel nur werden konnte. Hermann und Beate sahen sich verdutzt an. „Gestern hatte ich noch einen grünen Fleck“, fuhr der Apfel unbekümmert fort, „und schon bald werde ich faulen.“

Da holte Hermann das Taschenmesser von seinem Urgroßvater hervor und schnitt den Apfel in zwei Hälften. Beate und Hermann bissen hinein und es war tatsächlich der süßeste und saftigste Apfel, den sie jemals gegessen hatten. Da wurden beide froh, denn ihre Sorgen von morgen und gestern waren wie weggeblasen und mit einem glücklichen Lächeln standen Hermann und Beate auf, fassten sich an der Hand und machten einen Spaziergang.

Ich hoffe jedenfalls, ihr hattet alle schöne besinnliche Feiertage und habt auch die Zeit zwischen den Jahren genossen. Einen guten Rutsch wünsche ich euch! Bis nächstes Jahr.

Oh wie schön ist: Kopenhagen

Im August war ich mit meiner Mutter in Kopenhagen und habe diese lebendige Stadt direkt in mein Herz geschlossen. Zwischen bunten Häuserfassaden, wunderschönen gut gekleideten Menschen, gemütlichen Cafés und Lädchen bekommt man ein sehr hyggeliges Gefühl. Hyggelig bedeutet in etwa schön, geborgen, malerisch, heimatlich oder einfach typisch dänisch.

Nyhaven

Was man in Kopenhagen besonders gut kann: es sich gut gehen lassen. Es gibt unzählige Cafés und Restaurants, in denen man Köstliches probieren kann, charmante Fach- und Modegeschäfte zum ausgiebigen Shopping, Kunst und Kultur an jeder Ecke, ein Planetarium, ein Aquarium und und und. Leider ist alles um einiges teurer als man es in Deutschland gewohnt ist. Allein die Mehrwertsteuer liegt schon bei 25 Prozent. Aber wer ein wenig abseits der großen Fußgängerzone – genannt Strøget – läuft und die Touristenattraktionen umgeht, findet auch Cafés und Restaurants für den mittelmäßigen bis kleinen Geldbeutel. Falls ihr euch nichtsdestotrotz keine Gaumenfreuden entgehen lassen möchtet, habe ich hier ein paar Tipps für euch.

Bertels Salon

Ihr glaubt: Eure Oma backt den besten Käsekuchen der Welt? Im Café Bertels Salon erwarten euch mehr als 20 verschiedene Käsekuchensorten zur Auswahl, die euch vom Gegenteil überzeugen könnten. Darunter klassische Duette wie Vanille mit Früchten, Exotiker wie Passionsfrucht oder Pistazie oder aber mal was ganz anderes wie mit Lakritz- oder Tiramisugeschmack. Also für jeden was dabei. Für uns gleich zwei mal: beim 1. Mal gab’s bei mir Vanillekäsekuchen mit gemischten Beeren und beim 2. Mal Blueberry Brownie Cheesecake. Bei dieser unglaublichen Auswahl sind zwei Besuche aber fast schon Pflicht. Mindestens!

Von oben kann man gemütlich auf die Kompagnistæde herabschauen und über die perfekte Konsistenz von Käsekuchen debattieren – oder ganz einfach die Teller tauschen. Vorher lohnt es sich außerdem durch die Kompagnistæde zu bummeln. Hier findet ihr charmante Geschäfte mit Antiquitäten, Porzellanwaren, Büchern und mehr und außerdem eine große Auswahl an kleinen Restaurants. Sie liegt parallel zur Strøget und ist damit zumindestens ein bisschen preiswerter.

Torvehallerne

Die Markthallen in Kopenhagen sind ein MUSS. Hier findet man alles, wovon ein Feinschmecker träumt. Knuspriges Brot und Käsesorten aus aller Welt, regionale Spezialitäten wie Smørrebrød und Lachsbrötchen oder internationale Spezialitäten wie zum Beispiel Banh Mí, das sind vietnamesische Baguettes, und italienisches Olivenöl. Falls ihr es tatsächlich schafft euch bei dieser Auswahl zu entscheiden, könnt ihr euch bei gutem Wetter in den Ørstedsparken setzen oder ein Stückchen weiter am Kanal Peblinge Sø picknicken.

Aber – das Hüftgold!

Dafür gibt es eine ganz einfache Lösung: ab aufs Fahrrad! Das haben wir uns nämlich auch gedacht und nach dem Wochenende in der Hauptstadt sind wir zu einer 7-tägigen Fahrradreise durch Nordseeland aufgebrochen. Stolze 50 km sind wir jeden Tag von Städtchen zu Städtchen gefahren bis wir am Ende wieder in Kopenhagen angelangt sind. In Dänemark gibt es fast überall gute Fahrradwege, die einen am Meer entlang oder durch idyllische Wälder und Wiesen führen. Besonders schön fand ich es in Helsingør im Norden und Roskilde, westlich von Kopenhagen. Falls ihr dem Kopenhagener Trubel mal entgehen wollt, dann bieten die beiden Städtchen auch als Tagesausflug eine schöne Abwechslung. Mit dem Auto braucht man höchstens eine Stunde zu beiden Städten und auch die Züge sind schnell und erstaunlich günstig.

In Helsingør empfehle ich euch das Café Kaiser – und (auch hier) besonders den Käsekuchen – und das italienische Restaurant Amici Miei. Beides findet ihr in der Stengade. Den Genuss könnt ihr sogar noch verdoppeln, wenn ihr vorher von Kopenhagen nach oben fahrt. Sieben Stunden. Mit Gegenwind.

Im mittelalterlichen Roskilde könnt ihr nach einem schönen Spaziergang durch die Fußgängerzone und an der Domkirche vorbei im Café Formidable einkehren. Hier gibt’s nicht nur leckeres Smørrebrød und Holunderblütenlimonade, sondern auch ganz viel Krimskrams zu kaufen. Landkarten, Vintagemöbel, Milchkännchen ist gleichzeitig Inventar und Dekoration, wild durcheinander gewürfelt, aber doch äußerst gemütlich.

Beim zweiten Spaziergang zurück findet ihr am anderen Ende der Fußgängerzone das Café 48. Dort locken Himbeer- oder Rhabarber-Streuselkuchen und Eiskaffee, die einem glückliche Honigkuchenpferdgesichter zaubern. Danach könnt ihr gemütlich zum Hafen schlendern und den Blick über den Fjord genießen.

Und wenn ihr dem Trubel so wirklich entkommen wollt, dann fahrt einfach an den Strand. Denn auch dort – wie überall – ist es wunderwunderschön. Ich werde auf jeden Fall wiederkommen, schönes Dänemark! Bis bald.

Seaside

Blogger Breakfast #1

Es gibt solche und solche und dann gibt es noch Blogger. Mit denen man sofort in ein Gespräch kommt und denkt: „Hey, du bist aber nett!“ – ganz egal woher, wie alt oder wie unterschiedlich man auch sein mag. Letzten Samstag war ich zum ersten Mal beim Blogger Breakfast dabei, ein Frühstück für Blogger aus dem Rhein-Main-Gebiet zum Vernetzen und Austauschen – und es war grandios!

Frühstück

Um 10.30 Uhr haben sich 20 (!) nette Menschen im schönen Heimathafen in Wiesbaden eingefunden und zusammen den Tag begonnen. So viel wie wir uns zu erzählen hatten, hätte man uns wahrscheinlich glatt für eine eingeschworene Gemeinschaft halten können, die sich schon ewig kennt. Dabei kannten sich einige entweder noch gar nicht oder nur über’s Internet. Aber ob alter Hase oder neues Küken wie ich, mit jedem konnte man sich sofort in ein Gespräch über seinen Blog, seine Leidenschaften, die Zukunft vom Bloggersein oder das schöne Ambiente im Heimathafen vertiefen. Neben interessanten Schwätzchen gab’s außerdem einen Vortrag von Anette von Sputnik Ffm zum Thema Blogger Relations und lauter Geschenke, juhu! Wertmarken für’s Leben von der Feinen Billeterie und jede Menge Visitenkarten oder Postkarten, die alle so schön aussehen, dass man sie sich am liebsten als Dekoration an die Wand hängen möchte.

Es hat mir große Freude bereitet, nicht zuletzt dank der wunderbaren Organisation von Giovanna. Wer mehr über das Treffen erfahren will oder neue inspirierende Blogs durchstöbern möchte, findet hier oder hier eine schöne Zusammenfassung. Ich freue mich auf jeden Fall jetzt schon auf das nächste Treffen. Vorher sollte ich aber noch folgende To-Do-Liste erledigen:

1. Unbedingt schöne Visitenkarten oder Postkarten drucken lassen

2. Mehr Hobbies zulegen, damit ich noch mehr wunderbare Blogs lesen und mir wiederum mehr Hobbies zulegen kann und …

3. Einen Zeitumkehrer finden/basteln/herbeizaubern, damit ich mehr Zeit habe für Punkt 2.

Blogger Breakfast 3

Übrigens kann ich euch den Heimathafen sehr ans Herz legen. Er liegt in einem sehr schönen Viertel von Wiesbaden mit bezaubernden Altbauten und bietet erfrischende Limonaden, belegte Brötchen, guten Kaffee und Kuchen an. Vor allem ist er aber viel mehr als „nur“ ein Café. Selbstständige, Gründer oder Kreative können die Nebenräume vom Café als Coworking Space nutzen und einen festen oder flexiblen Arbeitsplatz mieten, wann immer sie einen brauchen. Außerdem gibt es Workshops, Talks, Konzerte oder Networkingevents. Wer also auf der Suche nach Kontakten oder Inspiration ist, kann im Heimathafen seinen Anker auswerfen und kreativ werden!

Oh wie schön ist: Passau

Mit seinen bunten, verzierten Häusern, kleinen Gassen und schönen Plätzen sieht Passau aus wie von einem Zuckerbäcker kreiert. Obwohl ich nur vier Tage dort war, habe ich ganz schön viel erlebt. Wir waren in fünf Cafés, auf dem Passauer Kultur Jam, auf einem Gastvortrag und in einer Übung in der Passauer Universität, sind zur Ortsspitze gelaufen, haben im Freien getanzt, den sonntäglichen Tatort in einer Bar geschaut und unglaublich leckere Cannelloni mit Spinat-Ricotta-Füllung gekocht – um nur Einiges zu nennen. Aber seht selbst!

Folgende fünf Gründe, warum ihr Passau einen Besuch abstatten solltet:

KaffeeWerk

Das KaffeeWerk liegt in der Passauer Innstadt und hat eine gemütlich Wohnzimmeratmosphäre mit unterschiedlichen Stühlen und Sesseln. Es gibt sehr guten Kaffee, bezaubernde Nussecken und außerdem vegane Kuchen. Auf dem Weg dorthin kann man außerdem auf der Brücke über den Inn spazieren und die Aussicht genießen.

Café Innleben

Vor allem draußen ist es sehr schön, da man fast direkt am Inn sitzt und das beruhigende Rauschen vom Fluss im Ohr hat. Der Quiche mit Salat ist sehr zu empfehlen. Besonders wenn man von der Ortsspitze am Inn entlang läuft, hat man sich den auch wirklich verdient.

Café Anton

Fast wie ein Wiener Kaffeehaus, aber mit mehr Intimität und Gemütlichkeit. Die Tassen mit floralen Mustern haben die perfekte Größe und der Schokoladen-Mandel-Kuchen ist zum dahin schmelzen. Hier kann man außerdem Likör in verschiedenen Sorten kaufen wie z.B. Marillen- oder Haselnusslikör – eignet sich bestimmt gut als Mitbringsel.

Café Diwan

Allein für den Ausblick lohnt es sich schon hierher zu kommen, denn von hier aus kann man über ganz Passau blicken. Aber auch das Frühstück ist super, die Preise sind günstig und das Angebot reichlich. Das Frühstück für zwei Personen kann ich empfehlen – aber nur bei großem Hunger!

Café Aran

Das Café Aran liegt in der schönen Villa Bergeat. Innen fühlt man sich ein paar Jahrhunderte zurückversetzt und kommt sich vor wie eine feine Dame (oder ein feiner Herr) aus dem 19. Jahrhundert. Außerdem gibt es selbstgemachtes Eis, frisch gebackenes Brot und einiges mehr!

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Ausblick vom Café Diwan

Nächstes Mal gibt’s das Rezept für leckere Cannelloni, freut euch drauf!

Heaven is a place on earth: German christmas market

Even people who don’t like all the christmas fuss must like Christmas Markets. There are handmade arts and crafts, spices, decorations, carousels, and not to mention mulled wine and food to die for! I’m always happy when I’m mingling between stalls with a hot drink in my hand looking for gifts and delicacies, chatting with friends or balancing food in my other hand. The one in Wiesbaden, my hometown, is one of my favourites. It is called „Sternschnuppenmarkt“ which means shooting star market. Take a look and get jealous.

20 Geschenke aus der Küche

Am allerliebsten schenke ich meinen Liebsten etwas Selbstgemachtes aus der Küche. Darin stecken nicht nur viele gute und frische Zutaten, sondern auch viel Liebe und Zeit. Außerdem bleibt fast immer etwas übrig. Heiße Schokolade am Stiel, Glühweinsirup oder Pralinen sind zum Beispiel sehr beliebt, aber auch exotische Mitbringsel wie eingelegter Feta oder arabische Gewürzmischungen können Eindruck machen.

Um euch und mich ein bisschen zu inspirieren, hab ich mal ein bisschen gestöbert und 20 gute Ideen aus dem Netz zusammengetragen:

1. Winter-Pesto mit Tomaten und Walnüssen – Brigitte

2. Schoko-Kastanienkugeln mit Rum – Kleiner Kuriositätenladen

3. Limetten-Basilikum-Sirup – Kleiner Kuriositätenladen

4. Zitronencurry – Chefkoch

5. Eingelegter Ziegenkäse – Living At Home

6. Aprikosen-Mango-Chutney – Essen & Trinken

7. Schneemann Cake Pops – Oh Sweet Day

8. Mocha Kakao – My recipes

9. Ananas-Chutney – BBC Good Food

10. Aubergine mit Feta und Chili – BBC Good Food

11. Gewürzsirup – BBC Good Food

12. Nutella Likör – Celebration Generation

13. Glühwein Kit – Buzzfeed

14. Karamellbonbons mit Fleur de Sel – Gimme some Oven

15. Mandel-Karamell-Schnitten – Brigitte

16. Paprika-Würz-Soße – Brigitte

17. Provence-Risotto-Mix – Chefkoch

18. Selbstgemachte Teebeutel – Nicest things

19. Sriracha Limetten Salz – In Sock Monkey Slippers

20. Orangenessig – Lecker

 

Auf den Seiten findet ihr außerdem noch viel viel mehr Ideen. Läuft euch das Wasser auch schon im Mund zusammen? Dann auf, to the kitchen!

Croissants for worldpeace

Croissants are a wonderful gift of mankind. Imagine one morning everyone in this world would eat a croissant at the same time. Everything would stand still and instead of gunfire, you would hear „mmmh“ and instead of tears, you would see joyful smiles. If it only was that easy.

Which one to choose?

But a girl can dream, right? And she can make some croissants. At least the people around her will get a little happier.