Blogger Breakfast #1

Es gibt solche und solche und dann gibt es noch Blogger. Mit denen man sofort in ein Gespräch kommt und denkt: „Hey, du bist aber nett!“ – ganz egal woher, wie alt oder wie unterschiedlich man auch sein mag. Letzten Samstag war ich zum ersten Mal beim Blogger Breakfast dabei, ein Frühstück für Blogger aus dem Rhein-Main-Gebiet zum Vernetzen und Austauschen – und es war grandios!

Frühstück

Um 10.30 Uhr haben sich 20 (!) nette Menschen im schönen Heimathafen in Wiesbaden eingefunden und zusammen den Tag begonnen. So viel wie wir uns zu erzählen hatten, hätte man uns wahrscheinlich glatt für eine eingeschworene Gemeinschaft halten können, die sich schon ewig kennt. Dabei kannten sich einige entweder noch gar nicht oder nur über’s Internet. Aber ob alter Hase oder neues Küken wie ich, mit jedem konnte man sich sofort in ein Gespräch über seinen Blog, seine Leidenschaften, die Zukunft vom Bloggersein oder das schöne Ambiente im Heimathafen vertiefen. Neben interessanten Schwätzchen gab’s außerdem einen Vortrag von Anette von Sputnik Ffm zum Thema Blogger Relations und lauter Geschenke, juhu! Wertmarken für’s Leben von der Feinen Billeterie und jede Menge Visitenkarten oder Postkarten, die alle so schön aussehen, dass man sie sich am liebsten als Dekoration an die Wand hängen möchte.

Es hat mir große Freude bereitet, nicht zuletzt dank der wunderbaren Organisation von Giovanna. Wer mehr über das Treffen erfahren will oder neue inspirierende Blogs durchstöbern möchte, findet hier oder hier eine schöne Zusammenfassung. Ich freue mich auf jeden Fall jetzt schon auf das nächste Treffen. Vorher sollte ich aber noch folgende To-Do-Liste erledigen:

1. Unbedingt schöne Visitenkarten oder Postkarten drucken lassen

2. Mehr Hobbies zulegen, damit ich noch mehr wunderbare Blogs lesen und mir wiederum mehr Hobbies zulegen kann und …

3. Einen Zeitumkehrer finden/basteln/herbeizaubern, damit ich mehr Zeit habe für Punkt 2.

Blogger Breakfast 3

Übrigens kann ich euch den Heimathafen sehr ans Herz legen. Er liegt in einem sehr schönen Viertel von Wiesbaden mit bezaubernden Altbauten und bietet erfrischende Limonaden, belegte Brötchen, guten Kaffee und Kuchen an. Vor allem ist er aber viel mehr als „nur“ ein Café. Selbstständige, Gründer oder Kreative können die Nebenräume vom Café als Coworking Space nutzen und einen festen oder flexiblen Arbeitsplatz mieten, wann immer sie einen brauchen. Außerdem gibt es Workshops, Talks, Konzerte oder Networkingevents. Wer also auf der Suche nach Kontakten oder Inspiration ist, kann im Heimathafen seinen Anker auswerfen und kreativ werden!

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Um die Ecke gedacht

Was passiert eigentlich, nachdem man um die Ecke gedacht hat? Im Falle einer Nussecke kommt zum Glück einfach die nächste und zwar die Gute, mit Schokoladenüberzug. Aber im wahren Leben? Da sieht man nur die Schokoladenecke, die hinter einem liegt, und hat keine Ahnung, was als Nächstes kommt. So geht es mir auch gerade, denn am Freitag war mein letzter „offizieller“ Tag an der Hochschule Darmstadt. Das vorerst letzte Mal frühe Aufstehen um halb sechs, mit der Bahn fahren (und über die Bahn meckern), für meine Kommilitonen etwas backen und zusammen essen, das letzte Projekt in die Tat umgesetzt – es fühlt sich fast an wie das Ende einer Ära. Gerade in den letzten Wochen und Monaten sind mir einige Leute nochmal besonders ans Herz gewachsen, am liebsten würde ich deshalb die Zeit für eine Weile anhalten und das noch ein bisschen auskosten. Aber die Zukunft klopft an unsere Tür und ich weiß, wir werden uns alle für eine andere Tür entscheiden und andere Wege gehen. Zum Glück heißt das aber nicht gleich aus den Augen, aus dem Sinn – wozu gibt es heutzutage schließlich dieses Internet oder günstige Tickets in die ganze Welt? Kommen wir aber lieber wieder zurück in die Gegenwart, in der wir nicht um die Ecke denken, sondern einfach hineinbeißen.

Nussecken auf dem Teller

Mürbeteig, Haselnüsse und Schokolade – besser kann man es eigentlich nicht machen. Zum Bestreichen vom Boden habe ich selbstgemachte Aprikosenmarmelade genommen. Die schmeckt mir noch viel besser als gekaufte und macht die Nussecken besonders saftig. Ich war übrigens ein bisschen zu faul, die Nussecken abends noch einzeln in die Schokolade zu tunken und habe sie deshalb einfach so verziert. Ich finde sie aber auch so wunderschön. Ein Rezept ergibt ein ganzes Blech und mindestens 32 Nussecken. Versammelt also am besten hungrige Mitstreiter um euch oder verschenkt sie an fremde Menschen und sammelt Karmapunkte!

Nussecken auf dem Blech

Nussecken

ergibt ein ganzes Blech

Zutaten:
130 g Butter
130 g weißer Zucker
1 Pck. Vanillezucker
2 Eier
300 g Mehl
1 TL Backpulver
4 EL Aprikosenmarmelade
200 g Butter
200 g brauner Zucker
1 Pck. Vanillezucker
2 EL Rum oder Amaretto
3 EL Wasser
200 g gemahlene Haselnüsse
200 g gehackte Haselnüsse
100 g Zartbitterkuvertüre

So geht’s:

1. Für den Boden Butter, Zucker, Vanillezucker, Eier, Mehl und Backpulver zu einem Teig verkneten. Ein Backblech mit Backpapier belegen, den Mürbeteig gleichmäßig verteilen und mit der Aprikosenmarmelade bestreichen.
2. Butter, braunen Zucker, Vanillezucker, Rum und Wasser in einem Topf erhitzen bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die Haselnüsse unterrühren und gleichmäßig auf dem Mürbeteigboden verteilen.
3. Bei 175 °C Ober- und Unterhitze für 30-35 Minuten backen oder bis die Nussecken goldbraun aussehen.
4. Abkühlen lassen und in Ecken schneiden.
5. Die Zartbitterkuvertüre schmelzen und entweder die Nussecken reintunken oder einfach mit einem Löffel über die Nussecken verteilen.

Guten Appetit!

Nussecken auf dem Teller und Blech

Leckeroni Cannelloni

Wenn die Sonne langsam die Erde küsst, die Lichterketten im Garten funkeln und alle Sorgen von einer warmen Brise weggeblasen werden, sind diese Cannelloni mit Spinat-Ricotta-Füllung und Tomaten das perfekte Ende eines wunderbaren Tages. Ich gebe zu, es ist kein sagenumwobenes Geheimrezept einer italienischen Großmutter, aber: so gut wie es schmeckt, könnte man es glatt für eins halten!  Das Rezept ist sehr einfach, nur die Zubereitung kann eventuell etwas dauern – sofern ihr ganz alleine hinter dem Herd steht. Schnappt euch deshalb ein paar nette Leute und ein Gläschen Rotwein und im Nu ist dieses Gedicht von einem Gericht serviert!

Cannelloni auf dem Teller

Cannelloni mit Spinat-Ricotta-Füllung und Tomaten

Für 3-4 Personen

Zutaten:

300 g Blattspinat (gefrorener geht auf jeden Fall schneller, aber ihr könnt es euch natürlich aussuchen)
1 Knoblauchzehe
1 Schalotte
400 g Ricotta
1 Eigelb
3 EL geriebener Parmesan
500 g Cocktailtomaten
1 Kugel Mozzarella
1 Packung Cannelloni

So geht’s:

1. Falls ihr frischen Spinat verwendet, den zuerst waschen und klein schneiden. Den Knoblauch und die Schalotte klein schneiden und mit Öl in der Pfanne anrösten. Den Spinat dazugeben und ihn leicht dünsten lassen. Falls ihr gefrorenen Spinat nehmt, achtet darauf, dass das Wasser ganz verdunstet damit die Füllung später nicht zu flüssig wird. Den Spinat salzen und pfeffern.

2. Den Ricotta, Eigelb, Parmesan vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Den Spinat hinzufügen, alles umrühren und erneut abschmecken.

3. Die Cannelloni entweder mit einem Spritzbeutel oder einem kleinen Teelöffel mit der Mischung füllen und nebeneinander in eine Auflaufform legen.

4. Die Tomaten klein schneiden und auf den Cannelloni verteilen, nochmal leicht salzen und pfeffern. Dann den Mozzarella in kleine Stücke verteilen und auf die Tomaten legen.

5. Bei 200 °C Ober- und Unterhitze für 30-35 Minuten backen.

Guten Appetit!

Dazu empfehle ich euch außerdem folgende Musik:

spotify:album:191xZsXIZWwYcKshzfEJbg

 

Oh wie schön ist: Passau

Mit seinen bunten, verzierten Häusern, kleinen Gassen und schönen Plätzen sieht Passau aus wie von einem Zuckerbäcker kreiert. Obwohl ich nur vier Tage dort war, habe ich ganz schön viel erlebt. Wir waren in fünf Cafés, auf dem Passauer Kultur Jam, auf einem Gastvortrag und in einer Übung in der Passauer Universität, sind zur Ortsspitze gelaufen, haben im Freien getanzt, den sonntäglichen Tatort in einer Bar geschaut und unglaublich leckere Cannelloni mit Spinat-Ricotta-Füllung gekocht – um nur Einiges zu nennen. Aber seht selbst!

Folgende fünf Gründe, warum ihr Passau einen Besuch abstatten solltet:

KaffeeWerk

Das KaffeeWerk liegt in der Passauer Innstadt und hat eine gemütlich Wohnzimmeratmosphäre mit unterschiedlichen Stühlen und Sesseln. Es gibt sehr guten Kaffee, bezaubernde Nussecken und außerdem vegane Kuchen. Auf dem Weg dorthin kann man außerdem auf der Brücke über den Inn spazieren und die Aussicht genießen.

Café Innleben

Vor allem draußen ist es sehr schön, da man fast direkt am Inn sitzt und das beruhigende Rauschen vom Fluss im Ohr hat. Der Quiche mit Salat ist sehr zu empfehlen. Besonders wenn man von der Ortsspitze am Inn entlang läuft, hat man sich den auch wirklich verdient.

Café Anton

Fast wie ein Wiener Kaffeehaus, aber mit mehr Intimität und Gemütlichkeit. Die Tassen mit floralen Mustern haben die perfekte Größe und der Schokoladen-Mandel-Kuchen ist zum dahin schmelzen. Hier kann man außerdem Likör in verschiedenen Sorten kaufen wie z.B. Marillen- oder Haselnusslikör – eignet sich bestimmt gut als Mitbringsel.

Café Diwan

Allein für den Ausblick lohnt es sich schon hierher zu kommen, denn von hier aus kann man über ganz Passau blicken. Aber auch das Frühstück ist super, die Preise sind günstig und das Angebot reichlich. Das Frühstück für zwei Personen kann ich empfehlen – aber nur bei großem Hunger!

Café Aran

Das Café Aran liegt in der schönen Villa Bergeat. Innen fühlt man sich ein paar Jahrhunderte zurückversetzt und kommt sich vor wie eine feine Dame (oder ein feiner Herr) aus dem 19. Jahrhundert. Außerdem gibt es selbstgemachtes Eis, frisch gebackenes Brot und einiges mehr!

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Ausblick vom Café Diwan

Nächstes Mal gibt’s das Rezept für leckere Cannelloni, freut euch drauf!

Beerenglück

Am Sonntag ist es endlich soweit: der Sommer geht los! Was ich am liebsten am Sommer mag, ist das viele draußen sein (und zwar ohne Jacke!), die sprühende Energie und all die köstlichen Früchte, die einem diese wunderbare Zeit noch mehr versüßen. Ganz besonders freue ich mich auf alle Beerenfrüchte. Deshalb ist es nur umso passender, am Sonntag ein paar davon zu genießen. Am Besten natürlich auf einem Kuchen!

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Diesen Johannisbeer-Joghurt-Kuchen habe ich vor drei Jahren schon einmal gebacken. Danach bin ich allerdings nie wieder dazu gekommen, ganz einfach weil es noch sooo viele Rezepte gibt, die auch ausprobiert werden müssen. Too many recipes, too little time! Vergessen konnte ich den Kuchen aber nie und deshalb habe ich mir fest vorgenommen, ihn diesen Sommer wieder zu backen! Ich liebe die Kombination aus säuerlichen Johannisbeeren, süßem Vanillebiskuit und erfrischender Joghurtcreme.

Am Sonntag werde ich allerdings nicht dazu kommen, denn da besuche ich meine Freundin Tamara im schönen Passau. Bestimmt werden wir aber den einen oder anderen Abstecher in ein süßes Café machen – so wie ich uns kenne sogar ziemlich viele! Wir haben beide eine große Vorliebe für Cafés, Schokoladenkuchen und philosophische Gespräche beim Kaffee trinken. Immer wenn wir zusammen auf Reisen sind, müssen wir deshalb in mindestens ein gutes Café gehen, am besten jeden Tag in ein anderes. Ich blicke also ein paar sehr entspannenden, erholsamen und kalorienreichen Tagen entgegen. Wenn ich dann zurück bin, geht’s erstmal ran an den Ofen und ab auf die Terrasse mit einem schönen, großen Stück dieses bezaubernden Johannisbeer-Joghurt-Kuchens.

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Johannisbeer-Joghurt-Kuchen

Für eine 26 cm-Springform

Für den Biskuit:

6 Eier
150 g Zucker
1 Prise Salz
180 g Mehl
50 g Butter
1 Prise Vanillezucker

Für die Creme:

500 g Joghurt
250 g Quark
3-4 Esslöffel Zucker

600 g Johannisbeeren oder andere Beerenfrüchte

So geht’s:

1. Die Eier mit dem Mixer aufschlagen. Zucker, Vanillezucker und Salz dazugeben und mindestens 10 Minuten schlagen.
2. Vorsichtig das Mehl unterheben.
3. Die Butter schmelzen und ebenfalls unterrühren.
4. Bei 190 °C für 40-45 Minuten backen.
5. Mindestens 2-3 Stunden abkühlen lassen, bevor er in 2 Schichten geteilt wird.
6. Für die Creme Joghurt, Quark und Zucker verrühren und die Johannisbeeren waschen.
7. Den ersten Boden mit der Hälfte der Creme und Johannisbeeren beschichten, den zweiten Boden drauf legen und den Rest der Creme und Beeren darauf verteilen.
8. Vor dem Servieren am Besten kühl stellen.

 

 

 

Erdbeer-Baiser-Torte

Es wird gemunkelt, dass die Sonne der Erde immer mal wieder einen Besuch abstattet, um mit den Erdbeeren zu kokettieren bis sie vor lauter Licht und Liebe ganz rot werden. Manche Erdbeeren haben heute aber den Bund für’s Leben geschlossen. Der Glückliche heißt: Baiserbiskuit.

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Er sieht gut aus, kommt aus gutem Hause und kann es kaum erwarten, seine Liebste(n) mit seinem zarten, luftigen Charakter und exquisiten Geschmack zu verführen. Sein Hochzeitsgeschenk traditionell in weiß: eine Wolke aus Quark und Sahne. Die überwältigten Erdbeeren, zu Tränen gerührt, sind ganz süß und aromatisch geworden.

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Was für ein schönes Paar! Auf dem Fest der Liebe wurde getanzt, gelacht und geflirtet: vor allem die Baiserbrüder haben ein Auge auf die Beerenschwestern Johannisbeere, Brombeere, Himbeere und Stachelbeere geworfen. Vielleicht gibt es ja bald eine zweite Hochzeit?

Erdbeer-Baiser-Torte

für eine 26 cm Form

Für den Boden:
100 g Butter
300 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
5 Eier
125 g Mehl
1/2 TL Backpulver
40 g Mandelblättchen

Für die Creme:
300 g Sahne
1 Pck. Sahnesteif
300 g Magerquark
3-4 EL Zucker
600 g Erdbeeren, entstielt

1. Für den Boden die Butter cremig schlagen. 100 g Zucker und ein Päckchen Vanillezucker dazu geben. 1 Ei und 4 Eigelb nacheinander unterrühren. Das Mehl und Backpulver mischen und mit dem Rest vermengen.
2. Zwei 26 cm Springformen am Rand einfetten und für den Boden einen Kreis Backpapier ausschneiden (am besten einfach das Backpapier in die Form einklemmen und drum herum schneiden). Den Teig auf beide Springformen verteilen und mit einem Löffel glatt streichen. Keine Sorge: es ist wirklich sehr wenig Teig, allerhöchsten 1 cm hoch, aber das soll so sein. Achtet einfach darauf, dass es keine Löcher gibt.
Hinweis: Falls ihr nur eine Springform habt, ist das auch kein Problem. Achtet aber darauf, dass ihr für die 1. Springform tatsächlich nur die Hälfte nehmt z.B. indem ihr den Teig vorher wiegt.
3. Die 4 übrig geblieben Eiweiß aufschlagen, nach und nach 200 g Zucker dazu geben. Die Baisermasse auf die beiden Formen aufteilen und die Mandelblättchen oben drauf streuen. Beide Böden gleichzeitig backen bei 160 °C Umluft für 25 Minuten oder nacheinander bei 180 °C Ober- und Unterhitze ebenfalls für 25 Minuten. Abkühlen lassen.
4. Für die Creme die Sahne aufschlagen und 1 Päckchen Sahnesteif dazugeben. Den Magerquark unterrühren und mit Zucker abschmecken.
5. Die Creme auf einen der abgekühlten Böden verteilen, sodass eine gleichmäßige Fläche entsteht. Ein paar Erdbeeren halbieren und mit der Innenseite nach außen am Rand aufstellen. Die anderen Erdbeeren in der Mitte verteilen, die Creme darüber geben und verteilen.
Hinweis: Die Erdbeeren sollten alle eine ähnliche Größe haben, außerdem gilt: je größer die Erdbeeren, desto mehr Creme braucht ihr (im Zweifelsfall also mehr machen).
6. Den zweiten Boden auf die Creme setzen und in die gewünschte Stückzahl schneiden. Man kann den Kuchen sofort servieren, allerdings schmeckt er gekühlt aus dem Kühlschrank noch ein bisschen besser.

Halbe Torte

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Nutella-Wirbel-Muffins

Wenn sich ein flauschiger Berg von Taschentüchern neben meinem Bett auftürmt und ich mich wie Kermit anhöre, kann man sich vermutlich denken, dass ich krank bin. Aber wenn ich keinen Appetit auf Kuchen habe, dann weiß man, dass ich wirklich krank bin. So erging es mir diese Woche und zwar zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt. Eigentlich wollte ich am Dienstag nämlich nach England fahren und dort ein paar Freunde und meine ehemaligen Kollegen besuchen, das Meer genießen und mir ein paar Gedanken machen, fernab von Alltag und Seriosität. Aber nach einer Geburtstagsfete im Grünen habe ich mir zuerst ein paar Pollen eingefangen und aus einem simplen (aber sehr nervigen) Heuschnupfen ist schließlich eine richtig dicke Erkältung geworden. Leider ist meine kleine Reise also ins Wasser gefallen, aber dafür habe ich gestern immerhin meine liebe Freundin Annette aus Bremen gesehen und man soll ja außerdem niemals nie sagen.

Nutella auf Löffel

Trotz allem, das Geburtstagsfest letztes Wochenende war sehr schön. Das Geburtstagskind ist ein ziemlich großer Fan von Nutella und hat deshalb ungefähr 1 Million Nutellagläser geschenkt bekommen. Von mir gab’s sowas ähnliches: einmal in Muffinform und als Likör. Die Muffins waren ruckzuck gemacht und sehr lecker – meine Freundin hat bestimmt fünf Stück verputzt. Wer auf andere Nussnougatcreme schwört, kann natürlich auch diese verwenden oder ganz einfaches Nougat oooder wenn ihr es noch ausgefallener mögt, probiert’s mal mit Spekulatiuscreme, Mandelmus oder Erdnussbutter und Schokolade vermischt.

Nutella-Wirbel-Muffins:
12 Stück, ca. 40-50 Minuten

Zutaten:
100 g Butter
80 g Zucker
1 TL Vanillezucker
2 Eier
80 g Mehl
1 TL Backpulver
50 g gemahlene Haselnüsse
1 Glas Nutella (ihr braucht nicht das ganze Glas) oder sonstige Nussnougatcreme
Optional:
100 g dunkle Schokolade
50 g gehackte Haselnüsse

So geht’s:
1. Die Butter cremig schlagen. Den Zucker und Vanillezucker nach und nach einrieseln lassen.
2. Die Eier einzelnd unterrühren.
3. Das Mehl, Backpulver und Haselnüsse mischen und unter den restlichen Teig heben.
4. Den Ofen auf 180 °C vorheizen und das Muffinblech vorbereiten.
5. Jedes Förmchen 2/3 mit Teig vollmachen, danach auf jedes Förmchen 1 Teelöffel Nutella/Nussnougatcreme setzen und mit einer Gabel so verteilen, dass es mit dem Teig leicht „verwirbelt“ ist.
6. Für 20-25 Minuten backen und anschließend abkühlen lassen.
7. Optional mit der Schokolade und den Haselnüssen verzieren.

Tipp: Falls euer Nougat zu hart ist, am besten vorher leicht in der Mikrowelle oder im Topf erwärmen, damit es mit dem Verwirbeln klappt.

Nutellamuffin

P.S.: Der Likör ist noch in der Testphase. Falls er gut abschneidet, gibt’s das Rezept natürlich auch bald!