Oh wie schön ist: Kopenhagen

Im August war ich mit meiner Mutter in Kopenhagen und habe diese lebendige Stadt direkt in mein Herz geschlossen. Zwischen bunten Häuserfassaden, wunderschönen gut gekleideten Menschen, gemütlichen Cafés und Lädchen bekommt man ein sehr hyggeliges Gefühl. Hyggelig bedeutet in etwa schön, geborgen, malerisch, heimatlich oder einfach typisch dänisch.

Nyhaven

Was man in Kopenhagen besonders gut kann: es sich gut gehen lassen. Es gibt unzählige Cafés und Restaurants, in denen man Köstliches probieren kann, charmante Fach- und Modegeschäfte zum ausgiebigen Shopping, Kunst und Kultur an jeder Ecke, ein Planetarium, ein Aquarium und und und. Leider ist alles um einiges teurer als man es in Deutschland gewohnt ist. Allein die Mehrwertsteuer liegt schon bei 25 Prozent. Aber wer ein wenig abseits der großen Fußgängerzone – genannt Strøget – läuft und die Touristenattraktionen umgeht, findet auch Cafés und Restaurants für den mittelmäßigen bis kleinen Geldbeutel. Falls ihr euch nichtsdestotrotz keine Gaumenfreuden entgehen lassen möchtet, habe ich hier ein paar Tipps für euch.

Bertels Salon

Ihr glaubt: Eure Oma backt den besten Käsekuchen der Welt? Im Café Bertels Salon erwarten euch mehr als 20 verschiedene Käsekuchensorten zur Auswahl, die euch vom Gegenteil überzeugen könnten. Darunter klassische Duette wie Vanille mit Früchten, Exotiker wie Passionsfrucht oder Pistazie oder aber mal was ganz anderes wie mit Lakritz- oder Tiramisugeschmack. Also für jeden was dabei. Für uns gleich zwei mal: beim 1. Mal gab’s bei mir Vanillekäsekuchen mit gemischten Beeren und beim 2. Mal Blueberry Brownie Cheesecake. Bei dieser unglaublichen Auswahl sind zwei Besuche aber fast schon Pflicht. Mindestens!

Von oben kann man gemütlich auf die Kompagnistæde herabschauen und über die perfekte Konsistenz von Käsekuchen debattieren – oder ganz einfach die Teller tauschen. Vorher lohnt es sich außerdem durch die Kompagnistæde zu bummeln. Hier findet ihr charmante Geschäfte mit Antiquitäten, Porzellanwaren, Büchern und mehr und außerdem eine große Auswahl an kleinen Restaurants. Sie liegt parallel zur Strøget und ist damit zumindestens ein bisschen preiswerter.

Torvehallerne

Die Markthallen in Kopenhagen sind ein MUSS. Hier findet man alles, wovon ein Feinschmecker träumt. Knuspriges Brot und Käsesorten aus aller Welt, regionale Spezialitäten wie Smørrebrød und Lachsbrötchen oder internationale Spezialitäten wie zum Beispiel Banh Mí, das sind vietnamesische Baguettes, und italienisches Olivenöl. Falls ihr es tatsächlich schafft euch bei dieser Auswahl zu entscheiden, könnt ihr euch bei gutem Wetter in den Ørstedsparken setzen oder ein Stückchen weiter am Kanal Peblinge Sø picknicken.

Aber – das Hüftgold!

Dafür gibt es eine ganz einfache Lösung: ab aufs Fahrrad! Das haben wir uns nämlich auch gedacht und nach dem Wochenende in der Hauptstadt sind wir zu einer 7-tägigen Fahrradreise durch Nordseeland aufgebrochen. Stolze 50 km sind wir jeden Tag von Städtchen zu Städtchen gefahren bis wir am Ende wieder in Kopenhagen angelangt sind. In Dänemark gibt es fast überall gute Fahrradwege, die einen am Meer entlang oder durch idyllische Wälder und Wiesen führen. Besonders schön fand ich es in Helsingør im Norden und Roskilde, westlich von Kopenhagen. Falls ihr dem Kopenhagener Trubel mal entgehen wollt, dann bieten die beiden Städtchen auch als Tagesausflug eine schöne Abwechslung. Mit dem Auto braucht man höchstens eine Stunde zu beiden Städten und auch die Züge sind schnell und erstaunlich günstig.

In Helsingør empfehle ich euch das Café Kaiser – und (auch hier) besonders den Käsekuchen – und das italienische Restaurant Amici Miei. Beides findet ihr in der Stengade. Den Genuss könnt ihr sogar noch verdoppeln, wenn ihr vorher von Kopenhagen nach oben fahrt. Sieben Stunden. Mit Gegenwind.

Im mittelalterlichen Roskilde könnt ihr nach einem schönen Spaziergang durch die Fußgängerzone und an der Domkirche vorbei im Café Formidable einkehren. Hier gibt’s nicht nur leckeres Smørrebrød und Holunderblütenlimonade, sondern auch ganz viel Krimskrams zu kaufen. Landkarten, Vintagemöbel, Milchkännchen ist gleichzeitig Inventar und Dekoration, wild durcheinander gewürfelt, aber doch äußerst gemütlich.

Beim zweiten Spaziergang zurück findet ihr am anderen Ende der Fußgängerzone das Café 48. Dort locken Himbeer- oder Rhabarber-Streuselkuchen und Eiskaffee, die einem glückliche Honigkuchenpferdgesichter zaubern. Danach könnt ihr gemütlich zum Hafen schlendern und den Blick über den Fjord genießen.

Und wenn ihr dem Trubel so wirklich entkommen wollt, dann fahrt einfach an den Strand. Denn auch dort – wie überall – ist es wunderwunderschön. Ich werde auf jeden Fall wiederkommen, schönes Dänemark! Bis bald.

Seaside

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Ein Jahr Fräulein Tunichtgut & Mojito Cupcakes

Moment – es ist schon ein Jahr vorbei seit es diesen Blog gibt? Verrückt! Wenn ich mir überlege, was ich alles in dieser Zeit erlebt habe, bin ich ganz schön baff. Vor einem Jahr war ich gerade auf dem Weg nach Eastbourne, um dort für drei Monate ein Praktikum zu machen. Aber das kommt mir schon viel, viel länger her vor. Allein in den letzten zwei Monaten habe ich so viel erlebt! Ich war in Passau, Berlin und Köln, habe mit meinen Kommilitonen den Abschluss gefeiert (naja, besser gesagt ihren Abschluss – bei mir dauert das ja noch ein Momentchen) und diese Woche geht es dann auch noch nach Dänemark zum Fahrrad fahren. Kein Wunder, dass es gerade ein bisschen ruhiger um mich geworden ist, denn es gibt einfach viel zu viel zu erleben und zu wenig Zeit, alles in Worte zu fassen! Aber ein bisschen Sommerpause vom Computer, Schreibtisch und Internet tut auch manchmal richtig gut. Bevor ich aber schon wieder wegdüse, will ich auf jeden Fall noch mein sagenumwobenes Rezept für erfrischende Mojito Cupcakes mit euch teilen.

Ich mit Cupcake3

Die Cupcakes und ich auf der Abschlussfeier (Danke an Corinna!)

Vor kurzem habe ich meine zwei Freundinnen Annette und Jo gefragt, welcher der beste oder einer der besten Kuchen war, den sie schon mal gegessen haben und beide sagten sofort: „Deine Mojitotorte!“. Mittlerweile habe ich die Torte in Mojito Cupcakes umgewandelt und die finde ich sie sogar noch ein bisschen besser. Sie sind einfacher und schneller zuzubereiten und schmecken mindestens genauso gut, vielleicht sogar noch besser, weil: je kleiner, desto mehr kann man davon essen (so glaubt man). Zur Abschlussfeier habe ich sie auch gebacken und eine Kommilitonin sagte mir, dass die Cupcakes das bisher Beste waren, was ich mitgebracht habe – und glaubt mir, ich habe sehr, sehr viel mitgebracht. Leider habe ich meine Spritztülle nicht mehr gefunden, sodass ich die Creme einfach mit dem Löffel auf die Cupcakes drapiert habe. Ich muss wohl schweren Herzens mal wieder einen Laden für Backzubehör aufsuchen… hach!

Mojito Cupcakes

ergibt 12 Stück

Zutaten:
125 g Butter
125 g brauner Zucker
2 Eier
125 g Mehl
2 TL Backpulver
2 EL Milch
2 EL Rum oder Cachaca
abgeriebene Schale und Saft von 1 (Bio-)Limette

400 g Sahne
1 Sahnesteif
150 g Frischkäse
1 Bund Minze
Saft und Schale von 6 (Bio-)Limetten
100 g brauner Zucker
optional: Puderzucker

So geht’s:
1. Für die Cupcakes die Butter schaumig schlagen und den Zucker nach und nach einrieseln lassen. Die Eier einzelnd unterrühren.
2. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch und dem Alkohol untermischen.
3. Die Schale und den Saft von der Limette dazugeben und gut durchmischen.
4. Den Teig in Cupcakeförmchen füllen und bei 190 °C für 15-20 Minuten backen.
5. Für die Creme die Sahne steif schlagen und Sahnesteif unterrühren. Vorsichtig den Frischkäse und den braunen Zucker unterheben.
6. Die Minzeblätter klein hacken und mit dem Limettensaft und -schale zur Creme dazugeben.
7. Tipp: Falls eure Creme zu flüssig geworden ist (kann je nach Größe der Limetten variieren), könnt ihr ein wenig gesiebten Puderzucker unterrühren damit die Creme wieder fester wird.
8. Die Creme mit einer Spritztülle oder einem Löffel auf den abgekühlten Muffins verteilen.

Am besten schmeckt die Creme, wenn sie ein wenig durchgezogen hat. Deshalb solltet ihr sie schon am Abend vorher oder morgens früh zubereiten.

 

Während ihr diese sommerlichen Cupcakes backt, habt ihr vielleicht Lust mir auf meiner Ukulele zuzuhören wie ich mal nach langer Zeit wieder ein Lied spiele. Musik ist was Feines.

Salsa für’s Leben

Mein innerer Schweinehund ist wahrscheinlich der faulste Hund allerzeiten. Statt all die Dinge zu tun, für die ich bisher keine Zeit hatte, hänge ich antriebslos wie ein Schluck Wasser in der Kurve und tue so gut wie nichts. Dabei könnte ich so viel Gutes tun: Endlich mehr schreiben, eine Sprache lernen, etwas nähen, den Kleiderschrank ausmisten und und und. Aber es fehlt mir ganz einfach an Motivation. Was ich bräuchte, wäre etwas Würze und Schmackes oder einfach: ein Salsa für’s Leben. Wie praktisch, wenn ich mir einfach nur etwas Leckeres zusammenschnippeln müsste und zack wäre ich wieder voller Energie. Meinem Schweinehund würde das bestimmt gefallen, vor allem wenn es so köstlich schmecken würde wie dieses Mango-Granatapfel-Salsa:

Salsa nah

Ich finde ein gut gewürztes Salsa ist die Krönung für jedes Grill- und Sommergericht, egal ob es ein simples Tomatensalsa oder eine exotischere Variante ist. Dieses Mango-Granatapfel-Salsa sieht nicht nur wunderschön bunt aus, sondern ist auch noch wahnsinnig lecker. Es ist fruchtig, scharf und erfrischend – und macht außerdem wirklich süchtig. Perfekt zu gegrilltem Hühnchen, Lachs in Soja-Honig-Marinade oder knackigen Belugalinsen im Tortillawrap. Es lässt sich aber auch problemlos einfach so löffeln.

Tortilla gefüllt, Salsa und Linsen

Gefüllte Wraps mit Belugalinsen und Mango-Granatapfel-Salsa

Für 2-4 Personen

Zutaten:

100 g Belugalinsen pro Person
200 g Tomaten
3 Frühlingszwiebeln
1/2 Bund frischer Koriander
1 Mango
1 Granatapfel
1 Limette
1 rote Chilischote
Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer, gemahlener oder frischer Ingwer
2 Tortillafladen pro Person

So geht’s:

1. Für die Linsen: Die Belugalinsen mit der doppelten Menge Wasser in einem Topf für 20-25 Minuten kochen lassen. Übriggebliebenes Wasser kann einfach weggeschüttet werden.

2. Die Tomaten in kleine Würfel schneiden und mit den Linsen vermischen. Die Frühlingszwiebeln klein hacken, die Hälfte davon zu den Linsen geben. Die Linsen mit Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer und Ingwer abschmecken.

3. Für das Salsa: 1 Mango schälen und in kleine Würfel schneiden. Den Granatapfel entkernen und die Kerne mit der Mango vermischen. Den Koriander klein hacken und mit der anderen Hälfte Frühlingszwiebeln dazugeben. Die Chilischote entkernen und ebenfalls klein geschnitten hinzufügen. Die Limette auspressen und mit dem Salsa vermischen.

4. Die Tortillafladen im Ofen oder in der Mikrowelle für eine Minute erwärmen und dann mit Linsen und Salsa befüllen.

Guten Appetit!

Schüssel mit Salsa und Linsen, Teller

P.S.: Meinem Schweinehund hat es übrigens ausgezeichnet geschmeckt. Aber jetzt ist er müde und muss erstmal ein Nickerchen machen.

Leckeroni Cannelloni

Wenn die Sonne langsam die Erde küsst, die Lichterketten im Garten funkeln und alle Sorgen von einer warmen Brise weggeblasen werden, sind diese Cannelloni mit Spinat-Ricotta-Füllung und Tomaten das perfekte Ende eines wunderbaren Tages. Ich gebe zu, es ist kein sagenumwobenes Geheimrezept einer italienischen Großmutter, aber: so gut wie es schmeckt, könnte man es glatt für eins halten!  Das Rezept ist sehr einfach, nur die Zubereitung kann eventuell etwas dauern – sofern ihr ganz alleine hinter dem Herd steht. Schnappt euch deshalb ein paar nette Leute und ein Gläschen Rotwein und im Nu ist dieses Gedicht von einem Gericht serviert!

Cannelloni auf dem Teller

Cannelloni mit Spinat-Ricotta-Füllung und Tomaten

Für 3-4 Personen

Zutaten:

300 g Blattspinat (gefrorener geht auf jeden Fall schneller, aber ihr könnt es euch natürlich aussuchen)
1 Knoblauchzehe
1 Schalotte
400 g Ricotta
1 Eigelb
3 EL geriebener Parmesan
500 g Cocktailtomaten
1 Kugel Mozzarella
1 Packung Cannelloni

So geht’s:

1. Falls ihr frischen Spinat verwendet, den zuerst waschen und klein schneiden. Den Knoblauch und die Schalotte klein schneiden und mit Öl in der Pfanne anrösten. Den Spinat dazugeben und ihn leicht dünsten lassen. Falls ihr gefrorenen Spinat nehmt, achtet darauf, dass das Wasser ganz verdunstet damit die Füllung später nicht zu flüssig wird. Den Spinat salzen und pfeffern.

2. Den Ricotta, Eigelb, Parmesan vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Den Spinat hinzufügen, alles umrühren und erneut abschmecken.

3. Die Cannelloni entweder mit einem Spritzbeutel oder einem kleinen Teelöffel mit der Mischung füllen und nebeneinander in eine Auflaufform legen.

4. Die Tomaten klein schneiden und auf den Cannelloni verteilen, nochmal leicht salzen und pfeffern. Dann den Mozzarella in kleine Stücke verteilen und auf die Tomaten legen.

5. Bei 200 °C Ober- und Unterhitze für 30-35 Minuten backen.

Guten Appetit!

Dazu empfehle ich euch außerdem folgende Musik:

spotify:album:191xZsXIZWwYcKshzfEJbg

 

Beerenglück

Am Sonntag ist es endlich soweit: der Sommer geht los! Was ich am liebsten am Sommer mag, ist das viele draußen sein (und zwar ohne Jacke!), die sprühende Energie und all die köstlichen Früchte, die einem diese wunderbare Zeit noch mehr versüßen. Ganz besonders freue ich mich auf alle Beerenfrüchte. Deshalb ist es nur umso passender, am Sonntag ein paar davon zu genießen. Am Besten natürlich auf einem Kuchen!

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Diesen Johannisbeer-Joghurt-Kuchen habe ich vor drei Jahren schon einmal gebacken. Danach bin ich allerdings nie wieder dazu gekommen, ganz einfach weil es noch sooo viele Rezepte gibt, die auch ausprobiert werden müssen. Too many recipes, too little time! Vergessen konnte ich den Kuchen aber nie und deshalb habe ich mir fest vorgenommen, ihn diesen Sommer wieder zu backen! Ich liebe die Kombination aus säuerlichen Johannisbeeren, süßem Vanillebiskuit und erfrischender Joghurtcreme.

Am Sonntag werde ich allerdings nicht dazu kommen, denn da besuche ich meine Freundin Tamara im schönen Passau. Bestimmt werden wir aber den einen oder anderen Abstecher in ein süßes Café machen – so wie ich uns kenne sogar ziemlich viele! Wir haben beide eine große Vorliebe für Cafés, Schokoladenkuchen und philosophische Gespräche beim Kaffee trinken. Immer wenn wir zusammen auf Reisen sind, müssen wir deshalb in mindestens ein gutes Café gehen, am besten jeden Tag in ein anderes. Ich blicke also ein paar sehr entspannenden, erholsamen und kalorienreichen Tagen entgegen. Wenn ich dann zurück bin, geht’s erstmal ran an den Ofen und ab auf die Terrasse mit einem schönen, großen Stück dieses bezaubernden Johannisbeer-Joghurt-Kuchens.

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Johannisbeer-Joghurt-Kuchen

Für eine 26 cm-Springform

Für den Biskuit:

6 Eier
150 g Zucker
1 Prise Salz
180 g Mehl
50 g Butter
1 Prise Vanillezucker

Für die Creme:

500 g Joghurt
250 g Quark
3-4 Esslöffel Zucker

600 g Johannisbeeren oder andere Beerenfrüchte

So geht’s:

1. Die Eier mit dem Mixer aufschlagen. Zucker, Vanillezucker und Salz dazugeben und mindestens 10 Minuten schlagen.
2. Vorsichtig das Mehl unterheben.
3. Die Butter schmelzen und ebenfalls unterrühren.
4. Bei 190 °C für 40-45 Minuten backen.
5. Mindestens 2-3 Stunden abkühlen lassen, bevor er in 2 Schichten geteilt wird.
6. Für die Creme Joghurt, Quark und Zucker verrühren und die Johannisbeeren waschen.
7. Den ersten Boden mit der Hälfte der Creme und Johannisbeeren beschichten, den zweiten Boden drauf legen und den Rest der Creme und Beeren darauf verteilen.
8. Vor dem Servieren am Besten kühl stellen.

 

 

 

Erdbeer-Baiser-Torte

Es wird gemunkelt, dass die Sonne der Erde immer mal wieder einen Besuch abstattet, um mit den Erdbeeren zu kokettieren bis sie vor lauter Licht und Liebe ganz rot werden. Manche Erdbeeren haben heute aber den Bund für’s Leben geschlossen. Der Glückliche heißt: Baiserbiskuit.

Erdbeer-Baiser-Torte ganz 2

Er sieht gut aus, kommt aus gutem Hause und kann es kaum erwarten, seine Liebste(n) mit seinem zarten, luftigen Charakter und exquisiten Geschmack zu verführen. Sein Hochzeitsgeschenk traditionell in weiß: eine Wolke aus Quark und Sahne. Die überwältigten Erdbeeren, zu Tränen gerührt, sind ganz süß und aromatisch geworden.

Tortenstück2

Was für ein schönes Paar! Auf dem Fest der Liebe wurde getanzt, gelacht und geflirtet: vor allem die Baiserbrüder haben ein Auge auf die Beerenschwestern Johannisbeere, Brombeere, Himbeere und Stachelbeere geworfen. Vielleicht gibt es ja bald eine zweite Hochzeit?

Erdbeer-Baiser-Torte

für eine 26 cm Form

Für den Boden:
100 g Butter
300 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
5 Eier
125 g Mehl
1/2 TL Backpulver
40 g Mandelblättchen

Für die Creme:
300 g Sahne
1 Pck. Sahnesteif
300 g Magerquark
3-4 EL Zucker
600 g Erdbeeren, entstielt

1. Für den Boden die Butter cremig schlagen. 100 g Zucker und ein Päckchen Vanillezucker dazu geben. 1 Ei und 4 Eigelb nacheinander unterrühren. Das Mehl und Backpulver mischen und mit dem Rest vermengen.
2. Zwei 26 cm Springformen am Rand einfetten und für den Boden einen Kreis Backpapier ausschneiden (am besten einfach das Backpapier in die Form einklemmen und drum herum schneiden). Den Teig auf beide Springformen verteilen und mit einem Löffel glatt streichen. Keine Sorge: es ist wirklich sehr wenig Teig, allerhöchsten 1 cm hoch, aber das soll so sein. Achtet einfach darauf, dass es keine Löcher gibt.
Hinweis: Falls ihr nur eine Springform habt, ist das auch kein Problem. Achtet aber darauf, dass ihr für die 1. Springform tatsächlich nur die Hälfte nehmt z.B. indem ihr den Teig vorher wiegt.
3. Die 4 übrig geblieben Eiweiß aufschlagen, nach und nach 200 g Zucker dazu geben. Die Baisermasse auf die beiden Formen aufteilen und die Mandelblättchen oben drauf streuen. Beide Böden gleichzeitig backen bei 160 °C Umluft für 25 Minuten oder nacheinander bei 180 °C Ober- und Unterhitze ebenfalls für 25 Minuten. Abkühlen lassen.
4. Für die Creme die Sahne aufschlagen und 1 Päckchen Sahnesteif dazugeben. Den Magerquark unterrühren und mit Zucker abschmecken.
5. Die Creme auf einen der abgekühlten Böden verteilen, sodass eine gleichmäßige Fläche entsteht. Ein paar Erdbeeren halbieren und mit der Innenseite nach außen am Rand aufstellen. Die anderen Erdbeeren in der Mitte verteilen, die Creme darüber geben und verteilen.
Hinweis: Die Erdbeeren sollten alle eine ähnliche Größe haben, außerdem gilt: je größer die Erdbeeren, desto mehr Creme braucht ihr (im Zweifelsfall also mehr machen).
6. Den zweiten Boden auf die Creme setzen und in die gewünschte Stückzahl schneiden. Man kann den Kuchen sofort servieren, allerdings schmeckt er gekühlt aus dem Kühlschrank noch ein bisschen besser.

Halbe Torte

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